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Lucky Red presents collaboration between legendary Spanish director Carlos Saura and the Oscar Winner Italian cinematographer Vittorio Storaro. A drama based on the life of 18th century Italian lyricist Lorenzo da Ponte, who collaborated with Mozart on his Don Giovanni opera.

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Dank ihrer ausgezeichneten stimmlichen und schauspielerischen Qualitäten ist Ketevan Kemoklidze in den größten Opernhäusern der Welt gefragt. Sie ist gebürtige Georgierin aus Tiflis, wo sie ihr Masterstudium am Staatskonservatorium (bei Prof. G. Kariauli) mit Auszeichnung abschloss. Nachdem sie den Spezialpreis des Hans Gabor Belvedere Wettbewerbs in Wien erhalten hatte, wurde sie ohne Aufnahmeprüfung zur Akademie Teatro alla Scala zugelassen. Sie ist Gewinnerin vieler prestigereicher internationaler Wettbewerbe, unter anderem des Placido Domingo Opearalia Wettbewerbs, des Chant de la Ville Wettbewerbs in Toulouse, des F. Viñas Wettbewerbs in Barcelona, des E. Obraztsova Wettbewerbs in Sankt-Petersburg sowie des Nationalen- und Jugend-Wettbewerbs georgischer Musiker.

 

Noch während ihres Studiums am Konservatorium debütierte Ketevan Kemoklidze als Maddalena in Rigoletto, Emilia in Otello und in der Titelrolle in Amagidi. Ihre erfolgreichen Auftritte qualifizierten sie schnell für größere Rollen und Opernhäuser: Sie sang Rollen wie die charmante Rosina (Il barbiere di Siviglia) an der Deutschen Oper in Berlin, am Théatre due Capitole in Toulouse, dem Teatro Regio di Parma, am Teatro Massimo in Palermo, an der Opéra National in Montpellier, an der deutschen Oper am Rhein, am Teatro Municipal de Santiago, an der Opéra Municipal de Marseille und an der Washington National Opera, wohin sie nach ihrem Erfolg in der Operalia von Maestro Domingo persönlich eingeladen worden war. Domingo beschloss, die Zusammenarbeit fortzusetzen, und lud sie ein, in Los Angeles die Titelrolle in La Cenerentola zu singen. Im Jahr 2013 kehrte sie als Preziosilla in La Forza del Destino an die Washington National Opera zurück. Im Jahr 2014 machte Ketevan Kemoklidze ihrem gefeierten Debüt als Carmen an der Tokyo New National Theater und am Mariinski Theater. Im Jahr 2010 debütierte Ketevan Kemoklidze auch am Royal Opera House in London als Stefano in Romeo et Juliette. Als Gewinnerin des Hans Gabor Belvedere Wettbewerbs wurde sie zudem an das Gran Teatre del Liceu eingeladen. Dort trat sie in Otello, Linda di Cahmounix und Faust auf. Weitere spanische Engagements brachten die junge Sängerin an das Teatro Real Madrid in Le Nozze di Figaro und L’arbore di Diana.

 

Kemoklidze erfeut sich in Italien größter Beliebtheit: Im Teatro alla Scala war sie mehrmals in Cosi Fan Tutte, Ascanio in Alba, Salome, Manon, Il Barbiere di Siviglia und Midsummer Night’s Dream, Rigoletto zu sehen und fuhr mit La Scala auf Tournee nach Tokyo. Sie debütierte als Stefano in Romeo et Juliette im Arena di Verona und am Teatro La Fenice in Venedig. Maestro Pizzi lud sie als Dorabela in Cosi Fan Tutte und Siebel in Faust auf das Sferisterio Festival in Macherate ein. Sie debütierte als Olga in Eugene Onegin am Teatro San Caro in Neapel. Einen Starauftritt als Dorabella feierte Kemoklidze im Teatro delle Muse in Ancona. Im Teatro Reggio Torino debütierte sie in Thais. Sie hatte außerdem als Fenena in Nabucco und Prinzessin Calrice in Liebe zu den drei Orangen Gastauftritte an der Oper Graz in Österreich. Mit besonderer Begeisterung feierte das Publikum des Teatro Municipal de Santiago und der Opera Monte Carlo ihre Auftritte als Cherubino. In Irland war Ketevan Kemoklidze als Innes in Maria Padilla bei den Wexford Festspielen zu sehen. Ihr griechisches Debüt hatte sie in Thessaloniki als Giulio Cesare in Megaron.

 

Kemoklidzes Kinodebüt als Adriana Ferrarese (Donna Elvira) in Carlos Sauras Produktion Io, Don Giovanni wurde mehrmals bei internationalen Filmfestspielen ausgezeichnet.

 

Ihre wichtigsten Konzertauftritte waren mit Ivan Groznji, Alexander Nevsky und den Sankt-Petersburgern Philharmonikern unter Yuri Temirkanov, bei den Donastia San-Sebastian Musik-Festspielen, bei den Annecy Klassik-Festspielen, bei der Sagra Musicale Malatestiana und bei den Internationalen Musikfestpiele “MITO”, in Pergolesis Stabat Mater in Zusammenarbeit mit "I Solisti Veneti" in der Basilica di San Marco in Venedig, beim Konzert “Placido Domingo und seine georgischen Freunde”, in Pergolesis Stabat Mater und Vivaldis Magnificant  bei der Eröffnung der Veneto Internationalen Festspiele mit "I Solisti Veneti", in Il Dolore di Maria Virgine mit "I Virtuosi delle Muse" in Teatro Campos in Bilbao, im Mozart Requiem im Teatro Reggio Torino, in Mahlers Kindertotenliedern bei den Menhir Musikfestspiele, bei den ersten Internationalen Musikalischen Festpiele “MITO” und “Settimane Musicali di Stresa” in Stressa, bei einem Konzertvortrag im Théâtre du Capitole in Toulouse und bei den Wexford Festspielen, beim Mozarfest 2006 in Mannheim, in Stravinskys Pulcinella im Teatro alla Scala und bei den 43. Internationalen Festspiele der A. B. Michelangeli in Brescia, in mehrere Konzerten im Teatro alla Scala, im Opernhaus Basel, in der Oper Leipzig und in der Staatsoper in Tiflis. Kemoklidze tritt oft auf Benefizkonzerten auf, z.B. der AIDS-Gala an der Deutschen Oper Berlin, der Deutschen Oper am Rhein und dem Theater Bonn. Sie war auch Teil der ersten Aufführung von Händels Messiah und dem Weihnachtsoratorium von Bach in Georgien und trat erfolgreich mit der IX. Symphonie (Beethoven), dem Mozart Requiem und Missa Brevis bei den Internationalen Festspiele “Tiflis Herbst” auf.

 

Ketevan Kemoklidze ist auch auf CDs und DVDs zu sehen und zu hören. Sie hat Produktionen wie Il Barbiere di Siviglia, Romeo et Juliette, die AIDS-Gala an der Deutschen Open Berlin, Thais, Otello, A Midsummer Night’s Dream und Salome aufgenommen.

 

Von 2000 bis 2005 war sie Stipendiatin des Präsidenten der Republik Georgien für Musik.

 

Im Jahr 2005 schloss sie außerdem ihr Masterdiplom in Internationalen Wirtschaftsbeziehungen ab.